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Wie Stress die Haut beeinflusst – und wie du ihn reduzierst

Wie Stress die Haut beeinflusst – und wie du ihn reduzierst

Bist du gestresst? Vielleicht ist genau das der Grund für deine Hautprobleme. Studien zeigen nämlich, dass Stress den Zustand der Haut negativ beeinflusst und sich auf viele Hautprobleme auswirken kann, etwa auf Schuppenflechte, Dermatitis, Akne und Haarausfall.

Warum ist das so?

→ Bei Stress schüttet der Körper Stresshormone wie Cortisol und Adrenalin aus. Das führt zu einer übermäßigen Talgproduktion, die Poren verstopfen und Unreinheiten auslösen kann.

→ Stress als Reaktion auf eine „Gefahr“ (eine bevorstehende Prüfung, Druck im Job, Streit mit dem Partner …) aktiviert das Immunsystem, das eine Entzündung im Körper auslöst. Bei einer Infektion oder Verletzung ist das eine erwünschte Reaktion, die den Körper schützt. Bei Stress reagiert das Immunsystem aber über – die Entzündung löst Ausschläge und Rötungen aus, die Haut wird empfindlicher und regeneriert langsamer.

→ Stress beeinflusst auch das Gleichgewicht der Darmbakterien, was ebenfalls zu Entzündungen führen kann. Innere Entzündungen können sich nach außen als Hautprobleme zeigen, etwa als Akne, Dermatitis, Rosazea oder Schuppenflechte, und bestehende entzündliche Hautzustände verschlimmern.

→ Wenn wir gestresst und nervös sind, fassen wir uns oft unbewusst ins Gesicht und übertragen dabei Bakterien. Mit Kratzen und Ausdrücken von Pickeln verletzen wir die Haut und verlängern die Heilung.

Da wir nicht einfach vor allem Stress im Leben davonlaufen können, müssen wir lernen, richtig damit umzugehen.

10 Wege, den Einfluss von Stress auf die Haut zu verringern

  1. PFLEGE DEINE HAUT

Auch wenn du viel um die Ohren hast und wenig Zeit: Nimm dir jeden Tag Zeit für deine Hautpflege – zumindest für die Basics: Reinigung, Feuchtigkeit, Anti-Aging und morgens eine Creme mit LSF. Wer die Hautpflege vernachlässigt, kann ihren Zustand nämlich noch verschlechtern.

Hautpflege-Routine

  1. BEWEGE DICH

Beim Sport werden Glückshormone ausgeschüttet, die Stimmung, Energie und Aussehen verbessern.

  1. ENTSPANNE DICH

Nimm dir Zeit für dich und tu Dinge, die dir Freude machen und dir Energie geben. Lies ein Buch, nimm ein Bad, gönn dir eine Massage, hör Musik …

Entspannung

  1. GEH SPAZIEREN

Nimm dir mindestens 15 Minuten für einen Spaziergang. Frische Luft und Bewegung senken nachweislich Stress und Angst.

  1. NUTZE TECHNIKEN ZUM STRESSABBAU

Übe Techniken zum Stressabbau wie Atemübungen, Yoga, Meditation und Visualisierung.

Meditation

  1. SCHLAF GENUG

Im Schlaf ruht und regeneriert sich der Körper – sorge daher für mindestens 7 bis 8 Stunden Schlaf. Guter Schlaf verbessert Wohlbefinden und Energie.

Erholsamer Schlaf

  1. ISS GESUND

Eine gesunde, ausgewogene Ernährung mit vollwertigen Lebensmitteln, ausreichend Eiweiß und viel frischem Obst und Gemüse verbessert das Wohlbefinden und auch das Hautbild. Stark verarbeitete und zuckerreiche Lebensmittel fördern dagegen Entzündungen im Körper.

Gesunde Mahlzeit

  1. VERZICHTE AUF ALKOHOL

Alkohol verstärkt langfristig Stress und Angst und verschlechtert den Schlaf.

Alkohol

  1. SETZE GRENZEN

Setze Prioritäten und lerne, Nein zu sagen. Mit klaren Grenzen kannst du dein Stresslevel senken und hast mehr Zeit für die Dinge, die dir wirklich wichtig sind.

Grenzen setzen

  1. BITTE UM HILFE

Wenn du dich überfordert fühlst, bitte eine Freundin oder einen Freund um Hilfe oder wende dich an eine professionelle Therapeutin oder einen Therapeuten.

Gespräch mit einer Freundin

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